Filmkritik zu “Robot Overlords”: Ben Kingsley und die Menschheit inmitten einer Roboter-Invasion

Filmkritik zu “Robot Overlords”: Ben Kingsley und die Menschheit inmitten einer Roboter-Invasion

27. August 2015 0 Von chill-mit-film.de

Mit “Grabbers” schuf Regisseur Jon Wright eine Horror-Komödie, die so manch kleine Awards mitgenommen hat. Nun präsentiert Jon Wright mit “Robot Overlords – Herrschaft der Maschinen” (DVD/Blu-ray Verkaufsstart: 27. August 2015) seinen neuesten Film. Und wie der Titel schon sagt, ist der Film ein Science-Fiction-Abenteuer. In den Hauptrollen zeigen sich Callan McAuliffe (“Ich bin Nummer Vier”, “Der große Gatsby”), Ella Hunt (“Intruders”), James Tarpey (“The World’s End“) und Milo Parker (“Gespensterjäger”). Des Weiteren komplettiert sich die Besetzung mit Oscar-Preisträger Ben Kingsley (“Gandhi”, “Der Medicus“), Gillian Anderson (“Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI”) sowie mit Geraldine James (“Sherlock Holmes”) und Steven Mackintosh (“Underworld”, “Luther”).

Robot Overlords - Herrschaft der Maschinen, © Koch Media

Robot Overlords – Herrschaft der Maschinen, © Koch Media

“Robot Overlords – Herrschaft der Maschinen” spielt sich in naher Zukunft ab. Aus einer fernen Galaxie griffen gigantische Roboter die Erde an. Die Menschen, die überlebt haben, werden in ihren Häusern eingesperrt. Mittels elektronische Implantate können die Roboter jeden einzelnen Menschen genau beobachten. Sobald sich ein Mensch aus dem Haus begibt, werden die Roboter gewarnt und bestrafen diese Menschen mit dem Tod, wenn sie sich nicht schnellstmöglich wieder in ihren Häusern begeben. Doch ein paar kluge Teenager-Köpfe haben es geschafft, die Implantate zu manipulieren. Fortan können sie sich aus dem Haus bewegen, ohne dass ein Roboter davon weiß. Was zu Beginn zu einem simplen Spaß wird, wächst schnell zu einer Widerstandsbewegung heran. Immer mehr Menschen scheinen sich gegen die Roboter zu erheben, was zu einer finalen Schlacht führt.

Vorweg möchte ich sagen, dass CGI – die Roboter – gelungen dargestellt werden und uns zu Beginn einen recht hochwertigen Eindruck verschafft. Auch wenn man mit den Augen über die Besetzung gleitet, kann man mit Sicherheit nichts daran aussetzen.

Nun, zwar ist Ben Kingsley wie auch viele weitere interessante Darsteller dabei. Doch leider ändert sich nichts daran, dass die Story, auch wenn dies Science-Fiction ist, sehr unglaubwürdig erscheint. Obendrein, und das ist ein großer negativer Punkt des Films, präsentieren sich die Dialoge teils sehr peinlich und kitschig, sodass dem Film jede Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit entzogen wird.

Man könnte meinen, dass ein paar pubertierende Teenager das Drehbuch schrieben, und das zu einem Film, der sich groß und gelungen zeigen will, jedoch genau da scheitert. Ich bin vielmehr traurig, dass sich die schlecht präsentierenden Schauspieler im Grunde gute bis sehr gute Darsteller sind, hier in diesem Film jedoch einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen und einfach nicht die Qualität zum Vorschein bringen können, die sie besitzen.

Es kann jedoch durchaus sein, dass der Film für das kleinere Publikum funktioniert, wenn auch nur sehr bedingt.

Chill-mit-Film.de Rating:

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3/10 “Bekannte Schauspieler und gute Effekte. Doch peinliche Dialoge und eine ebenso peinliche und unglaubwürdige Story herrschen über diesen Film.” – chill-mit-film.de