Review zum Thriller “Der Kurier – In den Fängen des Kartells”: Daniel Radcliffe spielt ein doppeltes Spiel

Review zum Thriller “Der Kurier – In den Fängen des Kartells”: Daniel Radcliffe spielt ein doppeltes Spiel

11. Mai 2018 Aus Von chill-mit-film.de
Der Kurier - In den Fängen des Kartells, Ascot Elite Home Entertainment

Der Kurier – In den Fängen des Kartells, Ascot Elite Home Entertainment

Dass Daniel Radcliffe zu einem ernstzunehmenden Schauspieler herangewachsen ist, bewies er bereits in Filmen wie “Kill Your Darlings – Junge Wilde”, “Swiss Army Man” und “Jungle”.

Im neuen Thriller “Der Kurier – In den Fängen des Kartells” (ab 11. Mai 2018 als Blu-ray und DVD im Handel) spielt er ein doppeltes Spiel. Denn als Drogenkurier arbeitet auch für die Drogenfahndung. An Bord des Flugzeugs, die er selbst fliegt, ist eine Ladung Kokain. Er wird den Stoff über die Grenze bringen und die DEA wird von ihm erfahren, wo er die Ladung übergibt. Wenn die Falle über dem Kartell zuschnappt, bekommt seine Frau die teure medizinische Behandlung, die ihr Leben rettet. Doch sein Auftraggeber ändert den Plan und auch die DEA hat neue Ideen vom Ablauf der Aktion. Es wird eng um das doppelte Spiel…

Während der Film größtenteils sich im Flugzeug abspielt, entsteht eine passive pulsierende Spannung. Hin und wieder sorgen Flashbacks für mehr Wissen. Das “Hin und Her” ist glücklicherweise informativ anstatt nervig. Allgemein ist der Plot einfach, die Dialoge schließen sich dem an. Die schauspielerische Leistung ebenfalls keine Besonderheit – was in erster Linie nicht an den Darstellern liegt, sondern vielmehr am Plot selbst.

Zudem leidet der Film stark an die stellenweise schweren Handlungs- und Logikfehlern, die Gift für den Film sind und damit das gesamte Werk tief mit runter ziehen – was sehr schade ist.

Chill-mit-Film.de Rating:

5/10 “Daraus hätte ein rasanter Suspense-Thriller werden können. “Der Kurier” ist ein einfach-gestricktes Werk mit simplem Plot, Drehbuch und ausreichender Darbietung des Casts. Fern von Intelligenz lösen einige Geschehnisse hin und wieder nur ein fassungsloses Kopfschütteln aus, was dem Film letztendlich immens schadet.” – chill-mit-film.de