Wunsch-Sequel: Franka Potentes erneuter Horrortrip in „Creep 2“

U-Bahn-Horror „Creep“ hätte das Zeug zu einer Fortsetzung

Ein Wunsch-Sequel liegt mir wieder auf dem Herzen. Und auch dieses Mal ist es ein Horrorfilm. Im Jahr 2005 erschein Christopher Smiths „Creep“ mit Franka Potente in der Hauptrolle. Der Film handelt von Kate, die sich nach einer Party zur U-Bahn begibt und von dort aus nach Hause fahren will. Doch während sie auf den Zug wartet, schläft sie auf der Bank ein und stellt nachher fest, dass ihr Zug bereits abgefahren ist und sie eingeschlossen wurde. Fortan muss sie bis zum Morgengrauen warten, bis sich alles wieder öffnet. Doch in dieser Londoner U-Bahn lauert der Tod! Kate erlebt einen reinsten Horror!

Creep, © X Verleih

Creep, © X Verleih

„Creep“ ist meiner Hinsicht der wirklich einzig gute U-Bahn-Horror, der je geschaffen wurde. Gedreht wurde in den stillgelegten Geisterbahnhöfe der Londoner U-Bahn. „Creep“ überzeugt mit dem realen Horror, der uns schutzlos, verletzlich und in Schrecken zurücklässt. „Creep“ ist hauptsächlich ein angstmachender Film, der aber nicht jeden Geschmack der Zuschauer trifft, doch für mich dennoch zum besten U-Bahn-Horrorfilm gehört, wobei es auch nicht viele davon gibt.

Aus diesem Grund wäre für mich ein zweiter Teil stets willkommen. Natürlich, wie ich finde, muss es sich am ersten Teil anlehnen. Das heißt, dass ein übergroßes Budget und unwichtige CGI-Effekte nicht die Oberhand gewinnen dürfen. „Creep“ überzeugte zum Großteil mit Angst und Schrecken, nicht mit Effekte. Daher wäre ein zweiter Teil nicht unbedingt ein Problem wegen des Geldes, da es sich hier nicht um ein Big-Budget handelt.

Da die U-Bahn in „Creep“ so schön geheimnisvoll und klaustrophobisch wirkt, kann man daraus sicherlich eine neue Geschichte erzählen, mit neuen Offenbarungen. Der Regisseur erzählte einst in einem Interview, dass die verlassenen U-Bahn-Stationen, die den Zweiten Weltkrieg durchlebten, sehr geheimnisvoll sind. In diesen Stationen wurden auch amerikanische Truppen untergebracht. Vieles, was dort passierte, weiß man bis heute nicht. Doch bekannt ist, dass sich in den U-Bahn-Stationen Krankenhäuser befinden, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Der Regisseur erläuterte weiter: „Man steht im Lift und kann Etage 1 drücken, Etage 2 und 3, aber auch Minus 14! Aber auch da ist vieles noch streng geheim…“

Mit diesen Vorlagen könnte man ohne Zweifel eine würdige Fortsetzung drehen. Ob das jedoch verwirklicht wird und ob die Zuschauer dies ebenfalls möchten, ist die große Frage! „Creep 2“ wäre meines Erachtens ein interessantes Sequel, dass das U-Bahn-Horror-Genre etwas wieder Achtung schenken würde.

Creep, © X Verleih

Creep, © X Verleih

Creep, © X Verleih

Creep, © X Verleih

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