Filmkritik zu „Savaged“: Blutiger Rache-Horror mit teuflischer Hauptfigur

ASCOT ELITE Home Entertainment

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Am 15. April 2014 erscheint der neue Horror „Savaged“ im deutschen Handel als Blu-ray und DVD. „Savaged“ handelt von einer jungen Frau namens Zoe. Diese ist taub-stumm und wurde von brutalen Rednecks vergewaltigt, gefoltert und zuletzt abgestochen. Sie wurde vergaben wie ein totes Tier. Doch glücklicherweise wurde sie von einem Schamanen gefunden. Dieser eröffnet ein Ritual und holt Zoe wieder zurück zu den Lebenden. Doch Zoe scheint nicht mehr so zu sein, wie sie einst früher war. Zoes Augen werden schwarz und ihr Verlangen nach Rache ist kaum zu übersehen. Fortan begibt sich Zoe zu den Leuten, die für all das verantwortlich sind. Es beginnt eine blutige Rache-Aktion…

Filme wie diese kennen wir bereits. Das beste Beispiel wäre „I Spit on Your Grave“. Sicherlich können wir zwischen „Savaged“ und „I Spit on Your Grave“ zahlreiche Ähnlichkeiten entnehmen. Im Grunde ist diese Ähnlichkeit nichts Schlechtes. Denn wir wissen wie blutig und hart die Rache bei „I Spit on Your Grave“ war. Daher kann sich das Splatter-Herz bei „Savaged“ freuen, da der Film auch hier ordentlich Gemetzel, Gedärme und jede Menge Blut präsentiert. Doch natürlich nur in der Uncut-Version, die ebenfalls 15. April im deutschen Handel erscheint. Obendrein zeigt sich der Film in einer beachtlichen Qualität: Die Kulisse, die Atmosphäre, das Make-Up, die Effekte, das Lichtverhältnis und die Darsteller zeigen sich allesamt überzeugend. Daher gibt es für das rein Optische eine Vielzahl von Pluspunkten!

Doch was mich hauptsächlich am meisten gestört hat, war der Ablauf des Films. Eigentlich wissen wir schon ungefähr was passieren wird, wenn man sich die Story des Films durchliest, das wussten wir bereits auch bei „I Spit on Your Grave“. Doch dort hatten wir eine zerbrechliche Hauptdarstellerin, bei der wir mitfieberten und uns um sie sorgen machen mussten. Doch „Savaged“ fährt nur auf einer Schiene. Das heißt, ich weiß wo sich der Film in 10 Minuten befindet, ich weiß ungefähr was mit dieser und mit der anderen Person geschehen wird, da „Savaged“ keine Abzweigung hat und somit so gut wie alles vorhersehbar ist. Zudem ist auch die Hauptfigur (Zoe), die nach ihrer Misshandlung kein normaler Mensch mehr ist, eine Art Dämon geworden, den man so gut wie gar nicht besiegen kann. Daher fehlt mir nach einiger Zeit das Bangen mit der Hauptfigur. Denn bei so einem dämonischen Menschen weiß ich, dass dieser nicht viel schaden nehmen kann. Daher habe ich nach einiger Zeit auch keine Angst mehr um diese Person, da ich weiß, dass der Person schon nichts passieren wird, was jedoch nicht heißt, dass die Hauptfigur unsterblich ist.

Rein optisch ist „Savaged“ grandios! Doch der Ablauf ist vorhersehbar, die Hauptfigur ist „zu stark“, sodass ich als Zuschauer keine Angst mehr um diese Person haben muss. Somit sehe ich mir letztendlich einen Film an, bei dem ich weiß wie es ungefähr weitergehen wird und bei dem ich weiß, dass keine großen Überraschungen auftreten werden, und dies führt zu keinem Spannungsaufbau.

Doch wer nicht unbedingt Angst um die Hauptfigur haben möchte, und lediglich feinstes Splatter sowie einen optisch qualitativen Horrorfilm sehen möchte, ist bei „Savaged“ zweifelsfrei an der richtigen Adresse!

Chill-mit-Film‘ Rating:

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5/10 „optisch top, doch leider einseitig und vorhersehbar“ – chill-mit-film.de

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Hallo, ich bin ein Blogger seit 2011 und habe schon vieles geschrieben. Doch meine größte Leidenschaft sind Filme. Deshalb darf ich euch auf meinem Hauptblog willkommen heißen!