Review zum Sci-Fi-Thriller „Titan“: Sam Worthington und die nächste Stufe der menschlichen Evolution

Titan, © 2017 EuroVideo Medien GmbH

Titan, © 2017 EuroVideo Medien GmbH

Science Fiction-Filme mit einer noch unverbrauchten Story sind immer gern gesehen. Ein solcher Film verspricht der neue Film „Titan“ (ab 9. Mai 2018 als Blu-ray und DVD im Handel) zu sein. Der Film spielt in einer nahen Zukunft, als die Erde kurz davor steht, unbewohnbar zu werden. Doch es gibt Hoffnung: Saturns Mond Titan könnte eine alternative Heimat für die Menschheit werden. Der ehemalige Air Force-Pilot Rick (Sam Worthington) wird für ein geheimes Gen-Projekt ausgewählt. Er transformiert sich zu einem Übermenschen, um die rauen Bedingungen auf Titan überleben zu können. Doch schon bald zeigen sich gefährliche Nebenwirkungen, die nicht nur sein komplettes Aussehen verändern, sondern auch eine Gefahr für alle anderen darstellt.

Die Erschaffung der nächsten Evolution. Ein Thema, das noch nicht so oft in großen Big-Budget-Filmen im Mittelpunkt stand. Regie führte der deutsche Filmemacher Lennart Ruff, der bislang als Kurzfilm-Regisseur bekannt war und unter anderem den Sci-Fi „Nocebo“ schuf. Für das Drehbuch sind Max Hurwitz („Hell on Wheels“) und Arash Amel („Grace of Monaco“) verantwortlich.

In der Hauptrolle agiert „Avatar“-Star Sam Worthington. An seiner Seite spielen Taylor Schilling („Orange Is the New Black“), Nathalie Emmanuel („Game of Thrones“) und Tom Wilkinson („Michael Clayton“).

Optisch gibt es wenig zu bemängeln, für ein Film, der kein James Cameron-Budget parat hat. Auch auf schauspielerischer Ebene zeigen sich Sam Worthington und Taylor Schilling überzeugend. Doch im Laufe des Films treten immer mehr Ungereimtheiten auf. So clever die Story im Grunde sein mag, so unfertig sieht sie letztlich in der Umsetzung aus, was mich stark an dasselbe Problem in „The Circle“ erinnern lies. Ab der zweiten Hälfte bewegt sich dieser Sci-Fi leider immer weiter weg von einer eigentlich gewollten intelligenten Geschichte und verändert sich schon fast zu einem B-Movie-ähnlichen Drehbuch mit entsprechendem Finale.

Chill-mit-Film.de Rating:

4/10 „Was sich eingangs inhaltlich als interessant darstellt, wird schnell zu einem großen Langweiler. Die Grundgeschichte mag erfrischend wirken. Doch die sehr plumpe wie unreife Präsentierung enttäuscht.“ – chill-mit-film.de

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