Manga-Review zu „Dark Hideout“: Masasumi Kakizaki führt uns in die Tiefen des Horrors

Heute gibt es nach erneuter langer Zeit eine weitere Review zu einem Manga. Im Februar berichtete ich über das raue Western-Manga „Green Blood„. Heute stelle ich euch ein Horror-Manga mit dem Titel „Dark Hideout“ vor, das bereits am 2. Oktober 2014 in Deutschland erschien. Und da ich immer auf der Suche nach ernsten und düsteren Mangas bin, wie bereits mit „Vinland Saga„, „Uzumaki – Spiral Into Horror“ und „Green Blood“, bin ich nun auch auf „Dark Hideout“ von Masasumi Kakizaki gestoßen.

Das Manga erzählt von einem Ehepaar, das sich nach dem tragischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes stets streitet. Ein Urlaub auf einer schönen Insel soll das durchwühlte Leben des Ehepaars wieder auffrischen. Doch eine dunkle Höhle und finstere Gestalten sorgen für ein Kampf ums Überleben.

„Dark Hideout“ ist ein Manga von Masasumi Kakizaki, der ein Jahr nach diesem Manga mit „Green Blood“ begann und diesen in fünf Bänden abgeschlossen hat. Momentan erschien Kakizakis neuestes Manga „Bestiarius“ bei Egmont Manga.

Dark Hideout, © 2014 Egmont Verlagsgesellschaften mbH

Dark Hideout, © 2014 Egmont Verlagsgesellschaften mbH

Doch heute geht es um Masasumi Kakizakis „Dark Hideout“. Was ich besonders an Kakizaki schätze, sind seine detailgenauen Zeichnungen, die von Qualität und Kunst strotzen. Genau das erwartet uns auch bei „Dark Hideout“, einem Horror-Manga, das sich sehr besonders zeigt. Die Story erinnert uns an alte Horror-Klassiker, die irgendwie keine Neuheit ist, aber mit einem gewissen Niveau dennoch überzeugt und überrascht, was Kakizaki sehr gut gelungen ist. Ich will nicht sagen, dass die Story eine oft-erzählte Geschichte ist. Stattdessen würde ich meinen, dass die Story eine Anlehnung an großartige Horrorgeschichten ist.

Zudem sind die Zeichnungen großartig. Kakizaki gelingt es, nur mit seiner Zeichnung die optimale Horror-Atmosphäre zu erschaffen. Und dabei fällt dem Leser sehr schnell auf, dass die Dialoge des Mangas doch tatsächlich nur eine Nebensache ist, während die detaillierten Bilder, die die Dunkelheit, die Abgründe und den puren Horror sehr gut wiedergeben, das Hauptmerkmal des Mangas ist und auch genau damit überzeugt. Es ist jedoch nicht so, dass die Dialoge vollkommen unwichtig sind. Ganz im Gegenteil: Das Manga präsentiert sich wie eine Art Tagebuch mit einigen Rückblenden der Figuren und nimmt den Leser mit in die Tiefen des Horrors und der Geheimnisse. Doch der Schwerpunkt des Mangas liegt eindeutig bei den intensiven Bildern.

Auch sehr interessant sind die Worte von Masasumi Kakizaki, der sich als großer Horror-Fan präsentiert und schon als Kind von Horrorfilmen und Horrorgeschichten fasziniert war. Für sein Manga „Dark Hideout“ besuchte er eine Höhle, um die richtige Atmosphäre in seinen Zeichnungen festzuhalten. Und die gelungenen Bilder können wir deutlich im fertigen Manga sehen. Er selbst freut sich den Lesern als Nächstes noch ein reiferes Werk präsentieren zu dürfen. Ich denke, Masasumi Kakizaki wird noch eine ganze Menge großartige Mangas veröffentlichen. Denn Kakizakis „Dark Hidout“, „Green Blood“ und „Bestiarius“ sind bereits Besonderheiten im gewaltigen Manga-Universum.

Chill-mit-Film.de Rating:

Stern1Stern1Stern1Stern1Stern1Stern1Stern1Stern1Stern1Sternnull

9/10 „Ein düsteres und atmosphärisches Horror-Manga mit fesselnder Zeichnung!“ – chill-mit-film.de

Über den Autor


Hallo, ich bin ein Blogger seit 2011 und habe schon vieles geschrieben. Doch meine größte Leidenschaft sind Filme. Deshalb darf ich euch auf meinem Hauptblog willkommen heißen!