Filmkritik zu „Der Abenteurer – Der Fluch des Midas“: Großes Abenteuer mit Staraufgebot

Mariah Mundi ist der Sohn von noblen Eltern. Doch seine Eltern werden von unbekannten Männern entführt. Nun begibt sich Mariah zusammen mit seinem Bruder auf die Suche nach ihren Eltern. Doch kurz darauf wird auch noch Mariahs Bruder entführt. Nun steht er ganz alleine da und wird in ein rätselhaftes Abenteuer gezogen. Seine Suche führt ihn zum skrupellosen Otto Luger, der auf der Suche nach einer goldenen Midas Box ist. Mariah muss sich nun den Geheimnissen des Midas stellen, um das zu bekommen, wonach er sich sehnt…

Der Abenteurer – Der Fluch des Midas“ erscheint am 23. Mai 2014 als Blu-ray und DVD im deutschen Handel, spielt sich in den Zeiten der Mythen und Sagen ab und präsentiert einen lukrativen Cast mit Lena Headey (Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer), Sam Neill (Jurassic Park), Michael Sheen (TRON: Legacy), Ioan Gruffudd (Fantastic Four) und mit Aneurin Barnard (Ironclad, Citadel, The White Queen).

Die Besetzung ist zweifelsohne sehenswert. Auch Hauptdarsteller und Newcomer Aneurin Barnard hat eine frische Ausstrahlung und womöglich noch eine blühende Zukunft vor sich, die ich gerne verfolgen möchte.

Der Abenteurer - Der Fluch des Midas, © Universum Film

Der Abenteurer – Der Fluch des Midas, © Universum Film

„Der Abenteurer – Der Fluch des Midas“ bietet neben dem Cast auch eine wundervolle Atmosphäre mit einer wahrlich tollen Kulisse, die wirklich die Stimmung und die Farbenpracht des Films noch mehr zur Geltung bringt. Doch all die überzeugende Optik und das Abenteuer eines jungen Mannes kann die Spannung des Films nicht in die Höhe schlagen, was auch das größte Ärgernis des Films ist.

Zu Beginn ist man voll und ganz in der optisch-toll dargestellten Welt dieses Abenteuers. Doch nach einiger Zeit kommen Szenen, die keinen Einfluss auf die Story des Films haben und somit völlig unbrauchbar sind. Leider gibt es viel zu viele solch-genannte Szenen. Somit ist der Film mit seinen 99 Minuten etwas zu langatmig, da einige Szenen vielmehr unnötig als spannend sind und am Ende des Films ist vielmehr die Midas Box im Vordergrund steht, anstatt die entführten Eltern von Maria Mundi. Das verwirrt und ist alles andere als spannend. „Der Abenteurer – Der Fluch des Midas“ wäre mit einer Laufzeit von rund 85 Minuten gänzlich knackiger und schön-kurzweiliger ausgefallen.

Der Film wäre sicherlich ein Film mit sehr viel Potential, da der Cast und vor allem der Hauptdarsteller diesen Film zum Blühen bringen könnten, Hoffnung für weitere und vor allem spannende Sequels hervor bringen könnte. Doch dieses Abenteuer versinkt schnell im wirr-warr und genau dort versinkt auch die Spannung. Schade eigentlich, da bereits ein zweiter Teil mit dem Titel „Mariah Mundi and the Tablets of Destiny“ in Arbeit ist. Doch ob dieser zweite Teil jemals produziert wird, bleibt abzuwarten.

Chill-mit-Film‘ Rating:

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4/10 „ein Abenteuer mit großer Atmosphäre, jedoch mit wenig Spannung und viel verschenktem Potential“ – chill-mit-film.de

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