Filmkritik zu „Pet“: Dominic Monaghan stalkt und entführt im neuen Psychothriller

Pet, © 2017 Pandastorm Pictures GmbH

Pet, © 2017 Pandastorm Pictures GmbH

Er wurde weltweit bekannt als Hobbit Merry in der „Der Herr der Ringe“-Trilogie. Daraufhin folgte die Erfolgsserie „Lost“ in der er in 74 Episoden mitspielte. Der Emmy-nominierte Dominic Monaghan präsentiert sich in seinem neuen Film „Pet“ (DVD/Blu-ray Verkaufsstart: 23. Juni 2017) als einen scheinbaren Psychopathen namens Seth. In seinem Beruf ist er Tierpfleger und lebt ein recht normales und geruhsames Leben, bis er eines Tages auf seinen Highschool-Schwarm Holly trifft. Durch soziale Netzwerke spioniert er sie aus. Als seine Versuche, sie zu einem Date einzuladen, kläglich scheitern, entführt er sie und sperrt sie in einen Käfig im Tierheim ein, in dem er arbeitet. Da der Käfig in einem dunklen Keller steht, den offenkundig niemand benutzt, scheint es für die junge Frau keinen Ausweg zu geben sich aus seinen Fängen zu befreien. Doch je länger sie von Seth gefangen wird, desto mehr erfährt er über ihre wahre Persönlichkeit…

Regie führte Carles Torrens, der bereits den Horrorfilm „Apartment 143“ schuf. Zwar kenne ich nicht alle Filme und Serien von Dominic Monaghan, doch sehe ich ihn in „Pet“ erstmals in einer solchen Rolle, die er interessant spielt. Eingangs präsentiert sich der Film wie ein üblicher Entführungsthriller, doch wendet sich die Story im zweiten Akt.

Doch trotz bekanntem Schauspieler, einem handwerklich gelungenen Film und einer eigentlich kreativen Story, versucht man hier zu zwanghaft etwas Neues zu erzählen, um den Zuschauer zu beeindrucken und zu überraschen. Jedoch funktioniert dies nicht so wie es hätte sein sollen. Die Spannung, die Exzessivität und die rauen Bilder halten sich in Grenzen. So wirkt „Pet“ inhaltlich stellenweise zu unausgereift, zaghaft und schüchtern für solch ein dunkles Thema – auch wenn ein oder zwei härtere Szenen vorhanden sind.

Chill-mit-Film.de Rating:

6/10 „Darsteller und Optik funktionieren. Doch die Story, die gutes Potential besitzt, wird einem etwas uninspiriert und lauwarm serviert.“ – Chill-mit-Film.de

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