Filmkritik zu „John Wick: Kapitel 2“: Keanu Reeves erneut in einer Sinfonie der Action

John Wick: Kapitel 2, © 2017 Concorde Filmverleih GmbH

John Wick: Kapitel 2, © 2017 Concorde Filmverleih GmbH

Es war erneut sein großer Durchbruch bei Publikum und Presse. Mit dem Überraschungshit „John Wick“ wurde Keanu Reeves wieder zum coolen Actionhelden. In der Fortsetzung „John Wick: Kapitel 2“ (DVD/Blu-ray Verkaufsstart: 27. Juni 2017) wird (Ex-)Auftragskiller John Wick ein weiteres Mal gezwungen seinen Ruhestand aufzuschieben. Denn ein Blutschwur verpflichtet ihn, seinem alten Bekannten Santino D’Antonio zu helfen, die Kontrolle über eine mysteriöse, international agierende Organisation von Auftragskillern zu erlangen. John Wicks Reise geht nach Rom, wo er gegen gegen die gefährlichsten Killer der Welt antreten muss.

Neben Reeves füllt sich der Cast mit Ian McShane („American Gods“), Ruby Rose („Orange Is the New Black“, „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“), Common („Hell on Wheels“) und mit „Matrix“-Kollege Laurence Fishburne. Regie führte erneut Chad Stahelski, der auch für „John Wick: Chapter 3“ verantwortlich sein wird.

Auch wenn der erste Teil inhaltlich wie ein 08/15-Actionfilm klingen mag, so waren es die einzigartigen Action- und Kampfsport-Choreographien, die diesem Film eine neue Frische verlieh und dank einem überaus coolen Keanu Reeves zum Kultfilm wurde.

Das Sequel macht genau dort weiter, wo der erste Teil aufhörte und bietet eine noch größere Ladung an Schlagkraft und Explosivität. Wie auch schon im Vorgänger, sind es die aufwendigen Choreographien, die für große Unterhaltung sorgen. Wer allerdings gleich zu Beginn des Films die unrealistische Übertriebenheit der Actionszenen und das recht schlichte Drehbuch kritisiert, der wird wohl keinen Anklang zum Film finden.

„John Wick: Kapitel 2“ ist letztendlich ein extrem cooler und spaßmachender non-stop Actioner mit einem erneut gnadenlosen Keanu Reeves, umgeben von einer stilistischen Klavierlack-Optik, tollen Lichtspielen in Rom und einer stimmigen Musik-Auswahl. Kampf- und allgemeine Actionszenen machen dank hohem Aufwand und einer hervorragenden Kameraführung viel Laune. Wer sich diesem optischen Actionfeuerwerk à la „The Raid“ einlassen kann, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

Chill-mit-Film.de Rating:

8/10 „Ein Actionfeuerwerk im tiefschwarzen Stil. Keanu Reeves zurück in seiner Rolle mit hervorragenden Choreographien. Ein brutaler Genuss!“ – Chill-mit-Film.de

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