Gedankenspiel: Wäre eine ernsthafte „Dragonball“-Realverfilmung machbar?

Ist die „Warcraft“-Verfilmung eine Tür zur „Dragonball“-Verfilmung?

Dragonball erschien im Jahr 1984 als Manga. Daraufhin kam eine Anime-Fernsehserie, die heute noch Kultstatus hat. Im Fokus des Mangas steht ein junger Held names Son Goku. Dieser stammt von einem anderen Planeten und gehört zu den gefürchteten Saiyajin. Dieser sollte die Erde zerstören, wenn er mit seiner Kapsel auf die Erde antrifft. Doch dieser stößt sich den Kopf und vergisst seine Mission. Fortan wird er von einem Mann namens Son Gohan aufgenommen. Doch Son Goku birgt einige Geheimnisse und die Außenwelt, die erfahren hat, dass Son Goku humanisiert wurde, ist alles andere als erfreut. Obendrein gibt es 7 Dragonballs, die es ermöglichen, einen Wunsch zu erfüllen. Dies ist natürlich nur ein Teil der Story des immens großen Mangas!

7 Drachenkugeln und ein junger Held namens Son Goku… und jede Menge Action! Das wollen zweifelsfrei eine Menge Dragon Ball-Fans im Kino erleben. Doch dazu kam es bereits schon: Im Jahr 2009 präsentierte Regisseur James Wan „Dragonball Evolution“ mit „Shameless“-Star Justin Chatwin als Son Goku. Doch diese Verfilmung ging mächtig nach hinten los und ist vielleicht die peinlichste Manga-Verfilmung des Jahrzehnts.

Neben dieser Verfilmung gab es auch noch im Jahr 1991 den Film „Dragon Ball: The Magic Begins“. Diese, aus Taiwan stammende Verfilmung, wurde ebenfalls mit negativer Kritik überhäuft. Doch heißt das für „Dragonball“ das endgültige Aus für eine ernsthafte Realverfilmung? Ganz sicher nicht! Die Realverfilmungen „Dragon Ball: The Magic Begins“ und „Dragonball Evolution“ waren wahrlich ein Fehlschlag. Doch gibt es zahlreiche fähige Regisseure, die wissen, wie sie mit solch imensen Projekten umgehen können.

Viele hielten eine „World of Warcraft“-Verfilmung für ausgeschlossen, da die Fantasy-Welt immens groß ist und eine Verfilmung sicher nie dazu im Stande wäre die fantastische Welt von „World of Warcraft“ gelungen im Kino zu präsentieren. Doch diese Verfilmung kommt! Regie führt Duncan Jones, der Filme wie „Moon“ und „Source Code“ in die Kinos brachte, und sich mit Fantasy-Filmen im Grunde wenig auskennt. Doch oftmals sind es gerade solche Regisseure, die es allen Beweisen! Trotz seiner bislang nicht sichtbaren Erfahrung als Fantasy-Regisseur, glaube ich, dass er eine gelungene „Warcraft“-Verfilmung auf die Beine stellt, da er bereits mit „Moon“ und „Source Code“ zwei beeindruckende Filme erschaffen hat.

Ich denke „Warcraft“ ist der erste Schritt zu weiteren möglichen Verfilmungen. Da etliche andere Videospiele existieren sowie zahlreiche unverfilmte Mangas, ist die „Warcraft“-Verfilmung sicher der erste gewagte Schritt zu etwas Großem.

Denn Warcraft galt als unverfilmbar. Grund dafür war die unvorstellbare Umsetzung des Films, da die“Warcraft“-Welt gefüllt mit zahlreichen Kreaturen ist, bzw. gefüllt mit unechten Dingen. Daher müsste die fast gesamte Warcraft-Welt aus CGI bestehen. Es stellte sich die Frage, ob so ein großes Budget für eine solche Verfilmung zu Verfügung steht? Wie hoch die Produktionskosten zu „Warcraft“ sind, wurde bislang noch nicht preisgegeben. Doch wenn man das CGI gezielt und intelligent einsetzt, so wie es Duncan Jones bei seinen bisherigen Filmen getan hat, dann kann man/er auch „Warcraft“ gekonnt als Film umsetzen.

Aus diesem Grunde glaube ich, dass die „Warcraft“-Verfilmung wie eine Tür zu weiteren Verfilmungen ist, zu Verfilmungen, bei denen man sich bislang noch nicht getraut hat – u. a. auch zu „Dragonball“. Denn auch bei „Dragon Ball“ muss sehr viel CGI eingesetzt werden, da dort verschiedene Welten existieren, Himmel und Hölle, verschiedene Wesen und vor allem die Saiyajin, die in einem realen Film gelungen dargestellt werden müssen.

Doch all dies ist möglich, wenn man natürlich dieses Projekt in die richtigen Hände legt. Und wer weiß, vielleicht kommen wir einer ernsthaften „Dragonball“-Verfilmung einen Stück näher, wenn „Warcraft“ im Jahr 2016 erfolgreich die Kinos erobert.

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